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Ruhe in die Gedanken bringen

Jeder Mensch hat eine Vergangenheit und Kindheit. In ihr haben wir den Umgang mit dem Essen und Trinken gelernt, wie man seinen Körper reinigt und wieviel Erholung der menschliche Körper am Tag braucht, um produktiv zu sein.

Im sozialen Bereich mussten wir uns mit Lehrern und Gleichaltrigen auseinandersetzen und die Geschwister und Eltern in unsere Autobiographien integrieren. Wir wissen, welche häuslichen Aufgaben unseren Alltag begleiten und welche Leistung erbracht werden muss, um in der Ausbildung und im Beruf erfolgreich zu sein.

Unser Nachholbedarf

Doch wie der Einzelne mit emotionalen Konflikten, Krisen- und Extremsituationen umgeht oder traumatisierende Ereignisse verarbeitet, ist grundsätzlich der Erziehung der Eltern und der Person selbst überlassen. Wenn es um psychologische Strategien oder Psychohygiene geht, sind die allermeisten Menschen Laien und Autodidakten.

GedankenGold – Meditationen für dein inneres Wachstum

Normalerweise läuft im Leben nicht alles nach Plan und so kommt es, dass viele Menschen schon in jungen bis mittleren Jahren Schrammen auf der Seele abbekommen haben. Der innere Frieden ist leicht im Argen, deshalb soll eine Art „Nervenschonprogramm“ her.

Erfahrene Menschen benutzen Meditation, um in ihrer Mitte zu bleiben. Meditation ist hervorragend geeignet, Achtsamkeit zu praktizieren und die Gedanken kraftvoll zu nutzen.

Diesen Weg zu einem Leben in Balance, geistiger Klarheit und voller körperlicher Energie nennen wir GedankenGold.

Das Gedankenkarrusell stoppen

Ist ein Gehirn erst einmal in Fahrt, so kann es stundenlang an einer Aufgabe denken. In der Schulzeit investiert man des öfteren mehrere Stunden für ein festgelegtes Thema, das vom Lehrer vorgegeben wurde. Später im Leben benutzen Menschen oft ähnlich lange Phasen, um über soziale Beziehungen oder emotionale Probleme nachzudenken.

Kommt man nicht ins Reine, so spricht man vom Grübeln. Grübeln ist sozusagen eine zeitlich aufwendige Auseinandersetzung mit emotionalem Material, das nicht so tiefgründig bearbeitet werden müsste. Irgendwann dreht man sich dann im Kreis. Die Emotionen sind dann oft schwankend bis negativ und du solltest versuchen das Thema zu wechseln oder abzuschließen.

Strategien, um aus diesem Kreislauf herauszukommen

Welche Strategien hat ein Mensch, um aus diesem Kreislauf herauszukommen? Zunächst gehen wir davon aus, dass ähnliche Kreisläufe auch früher schon schwächer vorgekommen sind. Welche Strategien haben wir in der Kindheit und Jugend benutzt? Normalerweise fragt man seinen besten Freund oder Freundin, ob er Zeit für ein tiefgründiges Gespräch hat, das ehrlich und offen verläuft.

Vielen Menschen sind treue Gefährten abhanden gekommen, da der berufliche und partnerschaftliche Alltag sich hart und schwer gestaltet hatte. Deshalb sind sie nicht der Einzige, wenn Sie finden, dass sie mit ihren Problemen auf sich allein gestellt sind. Probieren Sie sich mal an die Theorie heran, dann werden sich auch bestimmt wieder soziale Helfer finden lassen.

Gedanken und Emotionen kommen ursprünglich aus dem Unterbewusstsein

Das Unterbewusstsein nimmt den ganzen Tag neue Informationen auf. Es hat grundsätzlich keine Filter und lädt Licht- und Schallwellen und sensorische Reize wie in einem unstrukturierten Permanentspeicher ab. Das Unterbewusstsein wächst von Kindheit an und füllt sich bis in hohe Alter mit Input. Es selbst sendet Signale ans Bewusstsein. Dort entstehen dann je nach Fitness, Konzentration und Sättigung der Grundbedürfnisse Gedanken, Bilder und Emotionen. Natürlich auch in zusätzlicher Abhängigkeit zur Situation und den bewussten Inhalten.

Diese können je nach Tagesform und situationsvariablen Affekte oder sanfte vernünftige, längerfristige Stimmungen auslösen.

Bilder und Unterbewusstsein

Im Unterbewusstsein sind Bilder und Repräsentationen der Bezugspersonen, z.B. Eltern und Geschwister, verinnerlicht und auch positive und negative Differenzierungen. Zum Beispiel ob die Mutter eine gute Köchin war, hat jeder verinnerlicht ohne das man sich daran erinnern muss im Alltag. Wenn man jetzt gefragt würde, könnte man diese Information leicht abrufen. Die bewusste Verarbeitung der Erinnerungen geschieht durch bewusste Reflexion oder durch die ständige Wiederholung mit der uns die Mutter in der Kindheit in unseren Sinneskanälen präsent war.

Was man verarbeitet hat, kommt zum Vergessenen, wenn man es nicht benutzt. Was man nicht verarbeitet hat, kommt zum Verdrängten und ist normalerweise nicht unmittelbar auffindbar. Was man tagsüber erlebt, setzt sich nachts in der Tiefschlafphase im Gedächtnis und Unterbewusstsein. Das Gedächtnis ist der Teil, der vom Bewusstsein strukturierter abgespeichert wird. Das Gedächtnis enthält die Mnemo-Techniken, über die man auch das Unterbewusstsein ansteuern kann.

Eine Traumatisierung bedeutet, dass schlimme Ereignisse überwältigende Emotionen ausgelöst haben, wodurch die rationale Verarbeitung verhindert worden ist. Dadurch entstehen emotionale Wunden im Unterbewusstsein, die dann durch Problemverschiebungen noch versteckt werden und ein Auffinden erschweren oder hoffnungslos machen.

Auch Handlungen und zeitliche Abfolgen werden im Unterbewusstsein automatisch in der Kindheit und Jugend teils durch Beobachtung gespeichert. Nobody is perfekt. Deshalb sind alle Menschen einzigartig und fehlerhaft im Unterbewusstsein strukturiert. Fällt ein Signalwort, dann laufen Skripts ab, die Erinnerungen hervorrufen, die wie in Rollenspielen gelernt worden sind.

Dreht man sich im Kopf im Kreis, sucht man die Veränderung

Dreht man sich im Kreis, so bedeutet das für Viele, dass Handlungsbedarf besteht. Dabei wäre es besser, diese Personen würden mal den Hammer fallen lassen und sich auf ihre Entspannung konzentrieren. Einige haben auch das Gefühl etwas in ihrem „Kopfkonstrukt“ vergessen oder übersehen zu haben. Männern sind oft auch emotionale Tönungen im Gedankengang neu. Damit lässt sich nicht so leicht arbeiten. Emotionale Gedanken deuten meistens auf verdrängte Inhalte im Unterbewusstsein hin. Dann müsste man tatsächlich die Situation, in der die Emotionen zu wenig tiefgründig verarbeitet wurden, nochmals bewusst machen und neu speichern.

Eine Emotion ist auch oft eine Meinung, die noch nicht geäußert wurde

Ist man in einer Diskussion und reagiert auf eine Äußerung des Gegenübers nur teilweise mit Zustimmung, so hat man normalerweise eine leicht negative Emotion und ist in einer Art Wartehaltung. Solange bis man sein Argument oder die Kritik geäußert hat. Führt man mit sich selbst einen Dialog (Selbstmonolog), wie es beim Grübeln üblich ist, dann hätte man zu seiner eigenen Denkweise eine negative Emotion mitschwingen, die als Fremdkörper nicht bewusst wahrgenommen wird. Tatsächlich fehlt einem ein Stück Gedankengang, um ihn abschließen zu können. Emotionen kommen aus dem Unterbewusstsein. Eine Aussage ob die negative Emotion gerechtfertigt, „richtig“ oder „falsch“ ist, kann noch nicht getroffen werden, da alles Wissen im Unterbewusstsein uralt oder verdrängt sein kann. Vielleicht ist es diese Diskrepanz des „Nicht-Sicher-Sein-Könnens“, welche beim Grübeln so an den Nerven nagt.

Eine neue Emotion muss her. Dadurch kommt man an andere Gedächtnisinhalte und bekommt mehr gedankliche Freiheit. Eine neue Emotion kann durch einen Gesprächspartner ausgelöst werden. Oder durch eine Aktivität. Oder durch die Distanz zu den eigenen Gedanken. Oder durch eine Abschwächung der verletzenden Worte, was Entwörtlichung genannt wird. Dazu sollte man verletzende Worte laut mehrmals wiederholen bis Assoziationen egal werden. Vielen Menschen haben auch das Gefühl, ihnen mangelt es an Privatsphäre. Diese Personen haben ein erhöhtes Risiko sich im Selbstmonolog selbst täuschen zu wollen. Eine Selbsttäuschung ist oft eine Problemverschiebung, die dazu führen kann, das man nicht mehr an verdrängte Inhalte gelangt.

Das Selbstgespräch

Um beim Selbstgespräch zu neuen Ergebnissen zu kommen, sollte man versuchen mit positiveren Gefühlen belastende Vergangenheitserlebnisse aus einer gesünderen, der Ur-Form der eigenen Gedanken mehr ähnelnden Perspektive zu betrachten. Vielleicht mal eine weitere Person der Beteiligten als Perspektive wählen, um die gedankliche Flexibiltität zu erhöhen. Ein Perspektivwechsel soll dazu dienen, mehr unverfälschte Informationen aus den Erinnerungen zu gewinnen.

GedankenGold – Meditationen für dein inneres Wachstum

Es gibt aber inzwischen sehr effektive Methoden, um neue Wege im Umgang mit dir selbst, deinen Gefühlen und deinen Gedanken zu erlernen. Dieser Weg zu einem Leben in Balance, geistiger Klarheit und körperlicher Energie ist der Weg von GedankenGold. Meditation hilft dir die Distanz zu deinen Gefühlen und Gedanken besser steuern zu können. Es fördert positivere Emotionen und einen besseren Zugang zu tieferen Inhalten aus deinem Unterbewusstsein.

Mein Tipp für Dich:

10 Dinge, die du für dich machen kannst, um den Gedankenstrom zu unterbrechen.

1. Mach dir bewusst, dass nicht du es bist, sondern dass dein Gehirn nicht aufhören kann, zu denken.

2. Mach dir des Weiteren bewusst, dass du in gesünderen Phasen bestimmt nicht der Typ für überflüssiges Grübeln bist.

3. Versuche festzustellen, welche Emotionen deine Gedanken begleiten und ob eine Diskrepanz zu den erwarteten Emotionen besteht.

4. Versuche festzustellen, ob es emotionale, materielle oder soziale Defizite sind, die dich von deinem Glück abhalten, entspannt zu sein

5.  Suche nach Worten im Kreislauf der Gedanken, die Emotionen auslösen oder besonders negativ wahrgenommen werden

6. Versuche diesen Worten durch Wiederholungen eine weniger bedeutende Wirkung zu geben.

7. Versuche die Vergangenheit Revue passieren zu lassen und vermute Passagen, die du falsch in Erinnerung hast, zu identifizieren und neu zu bewerten.

8. Wenn du dir Situationen von früher heute aus der Erinnerung vergegenwärtigst, kannst du sie im Gedächtnis und Unterbewusstsein neu und verarbeitet abspeichern. So werden zukünftig keine oder angenehmere Emotionen ausgelöst.

9. Du musst aus der Vergangenheit etwas positives Herausziehen, eine Art Lebenserfahrung oder Weisheit, die dir hilft, dich wieder auf die Zukunft oder Gegenwart zu konzentrieren.

10. Benutze Meditation, um deine Gedanken zu betrachten und als Kraftquelle zu nutzen. Wir nennen es GedankenGold.

Wenn du stets auf dem gerechten Weg zu Wahrheit und Ruhe bist, so wird auch dein Unterfangen von Erfolg gekrönt sein.

Der Happy-End-Trick